So ein Theater!

Am Donnerstag, den 3.2.22 öffnete sich für die SchülerInnen der Klassen 8 und 9 der Theatervorhang in der Aula des Schulzentrums. Das Ensemble Radiks aus Berlin führte das mobile Theaterstück „Wir waren mal Freunde“, das 2017 auf dem Deutschen Präventionstag ausgezeichnet wurde, auf. In der dokumentarischen Krimigeschichte steht das wichtige Thema „Respekt und Toleranz im täglichen Miteinander“ im Zentrum.

Das ca. 60 Minuten lange Stück wirft einen Blick auf Fremdenfeindlichkeit und Rassismus als Ergebnis von Vorurteilen, persönlichen Erfahrungen und Ängsten.

Celine Aust (8c) fand vor allem den Rap-Song „toll“, während Chris Thiede (8c) besonders „die Szene mit der Ohrfeige“ in Erinnerung bleiben wird. Louis Töws (8c) lobte vor allem die Leistung der beiden Darsteller Estelle Klein und Alexander Abramyan. Durch besondere Akzentuierung der Satzanfänge und Modulation der Stimme sei es ihnen gelungen, immer wieder die Aufmerksamkeit der SchülerInnen auf sich zu ziehen. Auch das Abschlusslied dieser rundum gelungenen Veranstaltung traf  den Geschmack der SchülerInnen.

Ein besonderes Lob gebührt Deutsch- und Religionslehrer Benjamin Scholand, der das Theater-Event in der Aula organisierte. Er betont, dass die Aufführung des Stückes „Wir waren mal Freunde“ einen weiteren wichtigen Baustein bilde, um das Siegel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ weiterhin zu leben und aktiv am Ball zu bleiben. Weitere Aufführungen seien in Zukunft geplant.

Text: Mh

Foto: Pressebild Ensemble Radiks, Berlin